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Sidecars starteten auf dem Lausitzring Rennteam Eilers trotz furiosem Start mit erstem Ausfall |
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Klettwitz/Wiesmoor: Mit einem neuen Motorkonzept und komplett neu aufgebautem Renngespann trat der Wiesmoorer DEKRA-Mitarbeiter Dieter Eilers mit seinem hessischen Beifahrer Achim Freund zum ersten Rennen der Internationalen Deutschen Motorrad-Meisterschaft auf dem Eurospeedway in der Lausitz an. Nachdem das Team während der Osterfeiertage zwei Wochen zuvor im niederländischen Assen noch etliche Details zu verbessern hatte, stand die Teilnahme am dortigen 1. Lauf zur holländischen Meisterschaft noch unter dem Motto „dabeisein ist alles“.
So gelang es der Paarung wegen einiger unbedingt notwenigen Änderungen an der neuen Verkleidung nicht, rechtzeitig auf dem Startplatz zu erscheinen. So startete man aus der Boxengasse und musste dem 19 Gespanne umfassenden Starterfeld hinterhereilen. Bereits in der fünften Runde konnten die vielen Freunde und Fans des Ostfriesen und seines Passagiers das durch Fa. Immoor lackierte Gespann auf Platz 6 vorfinden. Aufgrund einer ansteigenden Wassertemperatur beendete Eilers allerdings dann die aufregende Aufholjagd, um größere Schäden zu vermeiden. Somit konnte das Team nach Beseitigung der noch festgestellten Mängel optimistisch die Reise zum Lausitzring antreten. Nicht gänzlich unglücklich war man nach dem ersten Training mit Platz 9, denn gerade zuvor musste Mechaniker Arthur Heddinga den neu montierten Schaltautomaten demontieren, der aufgrund des Reglements, weder eindeutig verboten, noch gestattet wurde. Infolge eines Einspruches wurde das Verbot der Verwendbarkeit eines Schaltautomaten seitens des DMSB kurzfristig bestätigt. Entsprechend geladen stellten Eilers/Freund dann im 2. Qualifikationstraining das Gespann in die dritte Startreihe auf Platz 7. Unter den Augen seines ehemaligen DEKRA-Chefs, Prof. Rössner konnten die zwei Piloten das schnelle Sidecar, dass in der Winterpause mit einem 1000cc-Suzuki Motor des Typs GSX-R 1000 ausgerüstet wurde, nach einem guten Start bis auf Position vier steuern, als der Traum von 15 IDM-Punkten in der 9. von 15 zu fahrenden Runden wie eine Seifenblase zerplatzte. Geräuschvoll und ohne Vortrieb rollte das Ostfriesen-Dreirad am Ende der Gegengeraden aus. „Das war´s“, der kurze Kommentar von Fahrer Dieter Eilers, der am Lausitzring in den letzten vier Jahren vier Ausfälle zu verzeichnen hatte. Für das Team beginnt jetzt die Suche nach der Erklärung dieses Ausfalls, da mit dem Start in Oschersleben in drei Wochen mit neuem Mut und überholter Technik nichts im Wege steht. |