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Team Eilers im Vorwärtsgang IDM-Lauf 4 endet auf dem Sachsenring mit Platz 7 |
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Hohenstein-Ernstthal/Wiesmoor: Mit weiteren 9 Punkten für die Internationale Deutsche Motorrad-Meisterschaft kehrte das Wiesmoorer Seitenwagen-Rennteam Eilers vom bekannten Sachsenring, in der Nähe von Chemnitz, zurück. Damit konnte sich die ostfriesisch/hessische Sidecar-Besatzung um weitere drei Plätze auf Platz 10 der aktuellen IDM-Tabelle nach vorne schieben. Bereits am Freitag im freien Training zeigte sich, dass das mit 26 Teams stark besetzte Fahrerfeld einen heißen Kampf um die vordere Plätze geben würde, war doch neben drei italienschen Teams auch das 3-fache Weltmeistergespann Tim und Tristan Reeves wieder von der Partie, die sich als Permanentstarter in der Deutschen Meisterschaft eingeschrieben haben. So war es auch eben dieses englische Gespann, dass sich über das gesamte Wochenende einen sehenwerten Zweikampf mit dem Schweizer Team und letztjährigen WM-Dritten Schlosser/Hänni lieferte und somit den insgesamt 30.000 Zuschauern eine tolle Show bot. Aber auch auf den Plätzen dahinter wurde Dreiradsport per excellance geboten.
Nicht weniger als 1,2 sec. lagen zwischen Platz 5 und dem von Eilers besetzten 10. Platz nach den zwei durchgeführten Pflichttrainings. „Dies verdeutlicht“, so DEKRA-Mitarbeiter und Fahrer Dieter Eilers „wie dicht das Feld durch die Einführung von Standartmotoren zusammengerückt ist. Wir haben der Kostenexplosion noch gerade rechtzeitig Grenzen setzen können“, zeigte sich der auch in Sachen Vorstandsarbeit der Interessengemeinschaft Gespannrennfahrer e.V. aktive Wiesmoorer recht zufrieden mit den bisher erreichten Regelementänderungen. Nachhaltig bestätigt sieht sich der jetzt 48-jährige auch in der Tatsache, dass im kommenden Jahr auf Weltmeisterschaftsebene solche aus Solomotorrädern stammende Antriebsaggregate verwendet werden sollen. So startete dann am Sonntagnachmittag das nationenreiche Gespannfeld nach Erlöschen der Startampel bei strömenden Regen, um die 17 Runden auf der bergigen Strecke des Sachsenringes zu absolvieren. Hier gelang es dem Wiesmoorer mit seinem hessischen Schmiermaxen Achim Freund, vorerst den 10. Platz zu sichern um sich dann im Verlaufe des Rennens auf Platz 8 vorzuschieben. Zwar fuhr die Paarung über weite Stecken ein einsames Rennen, denn nach vorn und hinten war keine Gefahr erkennbar, „dennoch ist bei solchen Witterungsverhältnissen sehr schnell ein Ausrutscher möglich“, meinte Achim Freund nach dem Rennen sichtlich erleichtert und zufrieden mit dem Ergebnis. Nicht rechnen konnte das Team dann mit der Disqualifizierung des englischen WM-Teams Reeves/Reeves, die durch einen Protest eines anderen Teilnehmers wegen einer nicht ausreichenden Ölauffangwanne die 25 Punkte für den Sieg aberkannt bekamen. Somit rutschte der Wiesmoorer ebenfalls um einen Platz, auf den 7. Rang, nach vorn. |